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Igel im Aargau gesucht

Igel im Kanton Aargau

Im Kanton Aargau findet man den Igel eigentlich überall, wo er geeignete Strukturen findet, sei dies im Siedlungsraum oder auch an Waldrändern und Hecken in der offenen Landschaft. Im Siedlungsraum gefällt es ihm am besten in naturnahen Gärten. Hier schätzt er Laub- und Asthaufen, dichtes Gebüsch und auch wilde Ecken. Der Igel profitiert auch von strukturreichen Wiesen und durchlässigen Zäunen, um von Garten zu Garten zu wandern auf seiner Futtersuche.

In der Schweiz kommt natürlicherweise nur eine Igelart vor, der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus).

Igel fördern
Warum der Herbst für die Igel wichtig ist

Bis zum Wintereinbruch müssen Igel ein Gewicht von 500-600 Gramm erreicht haben, um optimal auf den Winterschlaf vorbereitet zu sein. Das bedeutet, dass im Herbst die Suche nach Futter auf Hochtouren läuft. Zu den Leibspeisen des Igel gehören hauptsächlich verschiedene Insekten, wie Käfer, Tausendfüssler oder Raupen. Aber auch Regenwürmer sind sehr beliebt. Schnecken werden auch ab und zu gefressen.

Was Sie für Igel tun können & wo man ihn beobachten kann

Ein naturnaher Garten mit einem Igeldurchgang durch den Zaun, Laub- und Asthaufen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich nur in den Garten setzen müssen, um diesen beobachten zu können. Am besten lässt sich der Igel in der Dämmerung und in der Nacht beobachten, da er erst zu späterer Stunde aktiv wird. Bei einem Rascheln im Laub heisst es jetzt also, genau schauen, ob sich da ein Igel versteckt!

  • Igel ernähren sich vor allem von Insekten, Regenwürmern, aber auch von Schnecken und helfen so im Garten mit.
  • Beim Mähen der Wiese und beim Häckseln von Laub ist im Herbst Vorsicht geboten, denn hier könnte sich ein Igel verstecken.
  • Äste und Laub im Garten liegen lassen und Zaundurchgänge schaffen.
     

Artporträt

Erinaceus sp.